Über uns

 

Was wollen die Bibeltage?

 

  1. Menschen einladen, Gottes Wort als persönliche Anrede für sich neu zu entdecken, tiefer zuverstehen und daraus Kraft und Wegweisung für den Alltag zu erfahren.

  2. Christen über Gemeinde- u. Konfessionsgrenzen hinaus miteinander verbinden und ermutigen durch Gebet, Bibelstudium und feiernde Gemeinschaft; den Blick schärfen für die Familie Gottes vor Ort und dafür, dass der wiederkommende Christus Herr seiner weltweiten Kirche ist.

  3. Gemeinden ermutigen, voneinander zu lernen, einander zu ergänzen und miteinander in der Öffentlichkeit durch Einheit über die eigenen Grenzen hinaus auf die Einzigartigkeit des Jesus Christus hinzuweisen.

So verstehen sich die Bibeltage der Gerhard-Tersteegen-Konferenz e.V. als Gemeinschafts- und biblische Lernkonferenzen.

 

Parallel zu den Veranstaltungen für Erwachsene finden die Kinder-Bibeltage, die Bibel-Action-Tage für Kinder von 4-12 Jahren statt. Spannende Spielszenen, kreatives Basteln, biblische Geschichte und ein Kindergottesdienst sowie ein kleines Kinderkonzert stehen regelmäßig auf dem Programm. Die Kinder-Bibeltage werden von einer Mitarbeitergemeinschaft aus verschiedenen Gemeinden und dem CVJM gestaltet.

 

 

Wer verantwortet die Bibeltage?

 

Die Gerhard-Tersteegen-Konfenz wird von einem unabhängigen Verein (Gerhard-Tersteegen-Konferenz e.V.) vorbereitet, durchgeführt und verantwortet, dessen Mitglieder Pfarrer, Prediger und Laien sind. Den Vorsitz des Vereins hat zur Zeit Pfarrer i. R. Herbert Großarth. Zum Leitungs- und Trägerkreis gehören heute außerdem Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg, Oskar Dierbach, Ulrich Parzany, Kathrin Peters, Pfarrer i.R. Hans-Bernd Preuß.

 

 

Zur Geschichte

 

Entstehung

Die erste „Konferenz zur Neubelebung und Vertiefung des Glaubenslebens“ fand im Frühjahr 1900 in Mülheim statt mit dem Thema „Alles in Christo“. Die Gerhard-Tersteegen-Konferenz hieß bis zum Jahre 1968 nach der Gaststätte Tersteegensruh „Tersteegensruh-Konferenz“.

Im Jahre 1906 fand die Konferenz aufgrund immer größeren Zulaufs in einem Zelt statt, was wegen der Witterung auf der Höhe keine dauerhafte Lösung war. So gab es 1908 ein schweres Gewitter. 1.500 Menschen verließen in Ruhe und Ordnung das Zelt, als es dann zusammenbrach. Ein Umzug ins Vereinshaus in Mülheim erfolgte. 1910 wich man nach Gelsenkirchen aus.

 

Essen und Mülheim

1915 musste die Konferenz nach Essen ziehen, weil das Vereinshaus in Mülheim in ein Lazarett umgewandelt wurde. Essen war ein fruchtbarer Boden für Gottes Wort, und die Konferenz blieb somit in Essen. Da sich die Mülheimer Brüder aber benachteiligt fühlten, richtete 1921 das Komitee neben der Frühjahrs-Konferenz in Essen eine Herbst-Konferenz in Mülheim ein.

Die Konferenzen wurden von Leuten des Dritten Reiches nicht gern gesehen. 1938 konnte man noch zusammenkommen, aber dann wurden die Tersteegensruh-Konferenzen von der „Geheimen Staatspolizei“ verboten. Von 1939 bis 1945 mussten die Konferenzen ausfallen.

 

Neuanfang

Pastor Wilhelm Busch bekam einen Befehl von Gott: „Sammle mir das Volk! Ich will ihnen Wasser geben.“ Wilhelm Busch hat es nicht nur gehört, sondern auch getan. In Essen-Werden war noch eine Kirche unbeschädigt geblieben. Er kamen wenige, aber sie konnten beten. 1949 waren es bereits wieder 2500 Teilnehmer. 1951 fand die Essener Konferenz zum ersten Mal wieder im neu aufgebauten städtischen Saalbau statt.

Pastor Wilhelm Busch wurde Leiter der Konferenzen. Im Jahre 1966 übertrug das Komitee Pastor Paul Deitenbeck, dem Vorsitzenden der Deutschen Zeltmission und Mitvorsitzenden der Deutschen Allianz, die Leitung der Konferenz. Ihm folgten in der Leitung Ulrich Parzany, Rolf Zwick und Herbert Großarth.

 

Der neue Name

Der Name Tersteegensruh-Konferenz war den Teilnehmern weithin nicht mehr bekannt, deshalb entschied man sich 1968 für „Gerhard-Tersteegen-Konferenz“. Gerhard Tersteegen (1697-1769) war die hervorragende Gestalt des niederrheinischen Pietismus. Er sammelte über Gemeindegrenzen hinweg Christen durch Bibelstudium und Seelsorge. Er wirkte als „Bandweber“, leidenschaftlicher Prediger und Liederdichter geistlich stark prägend in Mülheim an der Ruhr.

 

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